Latex-Matratzen

Latex-Matratzen

Latexmatratzen

Der Grundstoff für Latexmatratzen ist Gummi, entweder aus Naturkautschuk oder aus petrochemischen Rohstoffen hergestellt. Naturkautschuk wird aus der Milch des Parakautschukbaumes, auch als Kautschukbaum bezeichnet, gewonnen. Der Anbau erfolgt mittlerweile vorwiegend im sogenannten Kautschukgürtel, wobei Thailand, Malaysia und Indonesien als die größten Anbauländer gelten.

Ursprünglich wurde Naturkautschuk hauptsächlich in den tropischen Regenwäldern Brasiliens aus Baumstämmen abgezapft. Heute wachsen die Kautschukbäume, die den Naturkautschuk liefern, zumeist in großen Plantagen. Im Jahre 1879 gelang dem französischen Chemiker Gustave Bouchardat erstmalig die Herstellung von Synthesekautschuk. Für Latexmatratzen kann sowohl Naturlatex, als auch synthetischer Latex oder Mischungen aus beiden zum Einsatz kommen. Vor der Verwendung als Matratze ist noch ein Vulkanisationsverfahren nötig, das einst von Charles Goodyear entwickelt wurde.

Ähnlich wie bei der Reifenproduktion wird auch bei der Herstellung von Latexmatratzen Kautschuk eine gewisse Zeit lang Hitze und Druck ausgesetzt. Mit Hilfe der Vulkanisation erhält Latex seine Widerstandsfähigkeit. Die Bezeichnung Naturlatexmatratze ist nur dann zulässig, wenn zum Naturkautschuk kein synthetischer Kautschuk beigemengt wurde und die Vulkanisationsmittel, wie Salze und Schwefel, nicht mehr als 5 % der Gesamtmenge betragen. Nicht immer besteht das Innere einer Latexmatratze aus einem Stück. Zu den Alternativen zählen Schichtlatexmatratzen, die über mehrere Lagen verfügen.

Auf einer Latexmatratze wie auf einer Wolke schweben

Keine andere Matratzenart schmiegt sich so perfekt an den Lattenrost an, wie eine Latexmatratze. Deshalb lassen sich Latexmatratzen mit allen im Handel erhältlichen Lattenrostmodellen problemlos kombinieren. Die Geschmeidigkeit von Latex trägt natürlich auch zu einer vorzüglichen Anpassung an den Körper des Schlafenden bei. Menschen, mit Problemen im Bereich der Lendenwirbel, finden für gewöhnlich auf einer Latexmatratze Erleichterung ihrer Beschwerden. Die druckfreie Lagerung verhilft zudem der Wirbelsäule zu einer ausgezeichneten Regeneration während des Schlafens.

Latex zeichnet sich durch eine extrem hohe Punktelastizität aus, wovon der gesamte Körper profitiert. Geräusche beim Umdrehen gehören der Vergangenheit an, denn Latex ist weich und anschmiegsam. Hinzu kommt das gute Federungsverhalten bei der Veränderung der Lageposition. Gegen Milbenbefall sind Latexmatratzen für gewöhnlich gut gewappnet, denn Milben fühlen sich von Latex umringt nicht sonderlich wohl. Werden Latexmatratzen regelmäßig abgesaugt, sollten sich keine Milben ansiedeln. Latexmatratzen sind allerdings sehr schwer.

Eine einzelne Matratze kann bis zu 25 kg wiegen. Für das Umdrehen der Matratze oder für eine eingehende Lüftung auf dem Balkon oder der Terrasse empfiehlt sich eventuell die Hilfe einer zweiten Person. Bei einer neuen Latexmatratzen können auch noch minimale Restgerüche der Vulkanisation vorhanden sein, die jedoch in der Regel nach einer geraumen Zeit verschwinden.

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Latex-Matratzen

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